Hamster vermehren oder züchten
Ungewollter Nachwuchs ist auch bei Hamstern möglichst zu vermeiden, denn in den seltensten Fällen hat man die Voraussetzungen oder ist gewillt, den Zuwachs zu behalten und muss ihn meistens in eine ungewisse Zukunft abgeben.
Bei unkontrollierter Paarung ist aber auch mit Fehlbildungen bei den Hamsterbabys zu rechnen und oft tragen die werdenden Hamster-Mütter gesundheitliche Schäden davon. Hier spielen die Arten, Farben und das Alter der Eltern und deren Gesundheitszustand eine maßgebliche Rolle. Verschiedene Tiere sollten nicht miteinander verpaart werden, was in der Hamster-Züchtung selbst begründet liegt und sich von Art zu Art unterscheidet.
Hat man sich darüber informiert und ist zur Hamster-Züchtung fest entschlossen, muss der richtige Zeitpunkt der Paarungsbereitschaft des Hamsterweibchens abgepasst werden. Zeigt sich das Weibchen bereit (beim Streicheln über den Rücken drückt es sich weg und hebt das Hinterteil), was nur an 5 bis 6 Tagen im Monat der Fall ist, kann es zum Hamster-Bock in den Käfig gesetzt werden. Ist dem Halter des Hamster-Männchens die Gesundheit seines Tieres wichtig, hält er sich an diese Regel, denn das Weibchen ist in dieser Zeit aggressiv und würde den Fremdling in ihrem eigenen Revier (Hamsterkäfig) bekämpfen.
Nach dem Deckakt wird das Weibchen sofort wieder in den eigenen Käfig gesetzt, um ihm Ruhe zu gönnen und in der Tragzeit nicht zu stressen.
Der emsige Nestbau für den Wurf und die verstärkte Nahrungsaufnahme sind eindeutigere Zeichen für den Erfolg des Deckaktes als eine Gewichtszunahme, die nur geringfügig feststellbar ist.
Weiter zum zweiten Teil der Reihe: Hamster vermehren und Hamsternachwuchs.
Der HamsterRATgeber im Internet